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Ratgeber für Jugendliche

Social Media & Influencer – die Meinungsbildner

Influencer - Gastbeitrag
Wenn wir als Jugendliche an die Sozialen Medien denken, so denken wir wahrscheinlich als erstes an Instagram, Snapchat vielleicht YouTube und natürlich TikTok. Social Media ist bei den Jugendlichen sehr beliebt und Trends wie der «Italian Brainrot»-Trend setzen sich durch und verbreiten sich rasant über allen FYPs (For-You-Page).  

Gastbeitrag auf netz-familie.ch

Gastbeitrag von:

@forreal ist ein Gymnasiast aus der Schweiz und kommt aus der Generation Z. Er ist digital affin und schreibt gerne über trendige Inhalte.

Anmerkung: Der richtige Name des Gastautors ist der Redaktion bekannt.


Natürlich bekommt beim Konsumieren der Medieninhalte auf Instagram und Co. nicht jeder User die genau gleichen Inhalte angezeigt, denn wir alle haben ja, was den Inhalt betrifft, unterschiedliche Vorlieben. Deshalb wird mithilfe von Algorithmen geschaut, ob und wie lange sich der Nutzer gewisse Videos anschaut. Wenn ein User sich zum Beispiel an einem Tag vor allem Katzenvideos anguckt, so werden diesem in den nächsten Tagen vor allem auch nur Katzenvideos auf der besuchten sozialen Plattform angezeigt, und so weiter.

Vielleicht denken einige von Euch, dass Trends einfach mal so auftauchen; doch in Wahrheit werden diese  von Leuten wie den Influencern bewusst, manchmal auch unbeabsichtigt in die Welt gesetzt. Diese verbreiten sich dann durch «cross-sharing» in rasantem Tempo zwischen den Usern.


Welche Trends gibt es?

Positive Trends

Bei den guten Trends geht es darum, dass man etwas Positives für sich selbst oder jemanden anderen tut oder aber andere auf neuen Trend aufmerksam macht («raise awareness»).  

Momentan gibt es ja die USC Ice Bucket Challenge, bei der es darum geht, sich eiskaltes Wasser über den Kopf zu schütten. Das Ganze dient einem guten Zweck, und zwar dem, dass man andere Nutzer und auch sich selbst darauf sensibilisiert, wie es den Menschen geht, die an einem Mental-Health-Problem leiden oder ganz Allgemein im Alltag «struggeln». Die Challenge zeigt sich symbolisch darin, dass man sich selbst in eine missliche Lage bringt, und dabei die unangenehmen Gefühle des andern nachempfinden kann.

Negative Trends

Hier eine Challenge, die fatale Folgen hatte:

TW: Selbstverletzung! Bei den schlechten Trends geht es vor allem um Selbstverletzungen. Ein passendes Beispiel hierzu ist die «Blue Whale Challenge», bei der einem jemand 50 Tage lang sogenannte «Challenges» stellt, bei denen es eigentlich immer darum geht, sich selbst zu verletzen oder sich Schaden zuzufügen. Die Challenge endet normalerweise fatal; $3lbstm0rd. – Diese Challenge war hauptsächlich in der Corona-Zeit weit verbreitet und ist zum Glück heute nicht mehr aktuell.


Hier einige Trendsetter, die du kennen solltest:

Trendsetter - Influencer

Leute wie Aditotoro, Steve Merson oder Zeki sind Beispiele für Trendsetter in der Schweiz – Brooke Monk, MrBeast oder Speed im Ausland.

All diese Influencer setzen Trends und haben dabei tatsächlich eine grosse Macht, andere zu beeinflussen. Klingt krass, oder?!  

Also basically: Wenn jemand auf Social Media geht und dann ein Video sieht, wie jemand etwas macht, das einen anspricht, wie zum Beispiel, sich (Achtung: dummes Beispiel incoming) Rapsöl über die Haare zu gießen, damit man öligeres Haar bekommt… (bitte, macht es nicht, spoiler: es funktioniert nicht!!) und es dann dabei bei sich selbst ausprobiert und in einem Videopost veröffentlicht, so spricht dies dann wiederum andere an, die dann das gleiche tun. Damit ist ein neuer Trend im Netz gesetzt, der manchmal dann auch viral gehen kann.


Also ist es jetzt gut, dass wir uns von Influencer beeinflussen lassen?

Nee, also lasst es! Fragt euch selbst, ist das, was ich gerade anschaue irgendwie unrealistisch? Wenn ja, dann lässt es bleiben.

Vielleicht dient der neue Trend jedoch einem guten Zweck, dann kann es sich lohnen, es vielleicht einmal auszuprobieren (bitte, immer noch KEIN RAPSÖL!!! Denn wo ist hier der gute Zweck, hä??).


Aber jetzt kommen wir noch zu einer kleinen Story

Ich bin letzthin Laufen gegangen, im Wald in der Nähe wo ich wohne… Okay long story short: ich kam bei einem Café (ist echt gut!) vorbei und hab mir dort halt was bestellt, normal, oder? Anyway, ich sass also dort am Tisch und hab noch ein bisschen gescrollt, lol? Irgendwann richte ich meinen Blick nach vorne und schaue mich um… Wer sitzt da? Ja, wer?? Steve Merson! Ja gut, wer ihn jetzt nicht kennt – raus! Nee, Spass! Folgt ihm auf @stevemerson auf IG oder TT. Er war ganz cool drauf und ich konnte noch ein Bild mit ihm machen und er hat mir dieses eine Brainrot-Tier auf seinem Handy gezeigt. Bombardilo Crocodilo! Info für die Eltern: ein AI-Generiertes Krokodil, das fliegen kann und ein Flugzeug darstellt – das ist das Bombardilo Crocodilo!

Okay, wo waren wir? Ach ja, bei Steve Merson. Ich glaube er plant ein neues Video, irgendwas mit einem Festival! Also, Steve Merson (eigentlich Stefano Lenherr) ist ein Influencer, der vor allem mit seinen Giveaways (gratis Zeug verschenken) bekannt wurde und eine grosse Community hat (ich glaube 370k Fowollers, krass???). Er verschenkt gerne Dinge wie Döner und Tickets in verschiedenste Unterhaltungszentren wie das Alpamare, Freizeitparks und anderen Orten. Darum finden ihn auch viele so toll und bleiben ihm treu ergeben.

Eigentlich hat er doch eine traurige Geschichte: Er hatte, als er aufwuchs, nicht so viel Gutes erlebt. Ihm wurde jedoch von anderen Menschen geholfen. Sein Vater hat ihm anscheinend stets die Botschaft vermittelt, dass wenn an einem selber Gutes getan wird, man auch selber Gutes an andern tun sollte. Mit dieser Message und mit seiner freundlichen Art, geht Steve Merson also durch die Welt und hat mit seiner positiven, einladenden und seinem user-generated content eine grosse Community kreiert, die ihm treu ist und (denke ich) bleiben wird.


Also, Fazit:

Influencer können euch definitiv beeinflussen! Ob ihr euch beeinflussen lässt, ist eure Entscheidung (kippt euch kein Rapsöl auf die Haare, bitte!).

Viele neuen Trends können gut sein, wenn diese zu harmlosen, hilfreichen und sensibilisierenden (das klingt echt gut) Effekten führen. Jedoch sollte man sich vor Trends in Acht nehmen, die einen negativ beeinflussen könnten, oder bei denen ein Verletzungsrisiko bestehen.

Also glaubt nicht alles, was auf Social Media kursiert und bleibt wachsam! … und folgt @stevemerson (no paid cooperation)

@forreal

By the way: No, Zahide didn’t win this trend, lol.


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Jo, Steve M ist trendi

Oktober 30, 2025

Hast glück gehabt!!!!

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Broths


Die Site hat mir geholfen

April 2, 2026

Habe die verschiedenen Lernportale ausprobiert und auch eins gefunden:-) . Bei den Schulefächern müsste es mehr auswahl geben.

Memfis
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