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Ratgeber für Jugendliche

Meine Mutter schlägt meinen Vater – ein Tabuthema

Jugendliche sitzt bedrückt im Vordergrund, während ihre Eltern im Hintergrund streiten
Wenn die eigene Mutter den Vater schlägt, kann das für Jugendliche eine sehr belastende und verwirrende Situation sein. Vielleicht hast du einen Streit zwischen deinen Eltern mitbekommen oder gesehen, wie deine Mutter deinen Vater geschlagen, getreten oder gestossen hat. Vielleicht passiert es sogar immer wieder. Nach aussen kann trotzdem alles ganz normal aussehen: Du gehst zur Schule, triffst deine Freunde und versuchst, deinen Alltag weiterzuführen. Zu Hause dagegen fragst du dich, was eigentlich los ist und ob du etwas tun solltest.
Über die Autorin / den Autor Verein netz-familie.ch
Stephan Gallati
Erzieher & Sozialpädagoge – Initiant des Projektes "Engagement für Familieninhalte"
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Wenn eine Mutter ihren männlichen Partner schlägt, ist das genauso Gewalt wie umgekehrt. Gewalt in der Familie wird häufig mit Gewalt gegen Frauen oder Kinder in Verbindung gebracht. Dabei können auch Männer Opfer körperlicher Gewalt werden. Dass dein Vater ein Mann ist und deine Mutter eine Frau, macht dabei keinen Unterschied.

Für Jugendliche kann es besonders schwierig sein, wenn sie körperliche Gewalt zwischen ihren Eltern miterleben. Vielleicht liebst du beide Eltern und möchtest dich nicht für den einen oder andern entscheiden müssen. Gleichzeitig siehst du, dass dein Vater geschlagen wird, und möchtest vielleicht etwas dagegen unternehmen. Dazu kann die Angst kommen, dass sich deswegen deine Eltern trennen könnten.

Über solche Situationen zu sprechen, fällt den meisten Jugendlichen sehr schwer. Es kann Scham dabei sein, Angst vor den Folgen oder die Sorge, dass die Familie auseinanderbricht. Trotzdem ist es überaus wichtig, dass man mit jemanden für die belastende Situation reden kann.

Nicht jeder Streit zwischen Eltern ist automatisch Gewalt. Eltern können sich ärgern, laut diskutieren und dabei sehr unterschiedliche Meinungen haben.

Eine Grenze wird jedoch überschritten, wenn eine Person die andere schlägt, tritt, schubst, würgt oder sonst wie körperlich bedroht. Ein heftiger Streit oder eine Provokation rechtfertigt keinen körperlichen Angriff.

Vielleicht fällt es dir trotzdem schwer, das Verhalten deiner Mutter als Gewalt zu bezeichnen. Sie ist deine Mutter, und wahrscheinlich gibt es zwischen euch auch viele gute Momente. Vielleicht liebst du beide Eltern. Trotzdem darfst du erkennen, dass das, was deine Mutter deinem Vater antut, nicht in Ordnung ist.

Du musst deshalb auch nicht entscheiden, auf wessen Seite du stehst. Der Konflikt zwischen deinen Eltern ist nicht deine Aufgabe. Wichtig ist zunächst, dass die Gewalt nicht einfach als normaler Teil eines Streits hingenommen wird.


Webtipp: Jugendgewalt an Schulen


Gewalt gegen Männer wird oft übersehen

Wenn ein Mann von seiner Partnerin geschlagen wird, fällt es ihm möglicherweise schwer, darüber zu sprechen. Noch immer gibt es in manchen Köpfen die Vorstellung, Männer müssten immer stark sein und wenn nötig Probleme mit Gewalt lösen können.

Das ist vermutlich einer der Gründe, wieso Gewalt gegen Männer durch Frauen verharmlost oder sogar verschwiegen wird.

Dein Vater könnte beispielsweise in einer solchen Situation sagen, dass es «nicht so schlimm» gewesen sei oder dass deine Mutter einfach nur einen schlechten Moment gehabt habe. Vielleicht möchte er auch nicht, dass andere Familienangehörige oder Bekannte davon erfahren. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Angelegenheit nicht ernst genommen werden muss. Dein Vater hat genauso wie jeder andere Mensch das Recht, keine Gewalt von wem auch immer erleben zu müssen.

Für dich kann es besonders schwierig sein, weil es um deinen Vater und gleichzeitig um deine Mutter geht. Vielleicht möchtest du deinen Vater schützen und hast trotzdem weiterhin eine enge Beziehung zu deiner Mutter. Das kann ganz schön schwierig sein.

Wenn du zwischen deinen Eltern stehst

Wenn du Gewalt zwischen deinen Eltern miterlebst, kannst du in einen starken Loyalitätskonflikt geraten. Das heisst, du möchtest vielleicht deinen Vater schützen, willst aber gleichzeitig nicht gegen deine Mutter handeln.

Vielleicht hast du Angst, dass deine Mutter wütend auf dich wird. Oder du befürchtest, dass dein Vater sich zurückzieht, wenn du jemanden anderen im Bekanntenkreis informierst. Dazu kommt möglicherweise die Sorge, dass du durch dein Handeln die Familie auseinanderbringst.

Trotzdem liegt die Verantwortung für die Beziehung deiner Eltern bei den Erwachsenen – nicht bei dir!

Warum wehrt sich mein Vater nicht?

Vielleicht fragst du dich, warum dein Vater sich nicht wehrt oder warum er die Situation nicht beendet. Gerade bei Gewalt gegen Männer kann dabei auch ein bestimmtes Bild von Männlichkeit eine Rolle spielen: Ein Mann müsse stark sein, sich durchsetzen können und dürfe sich schon gar nicht von einer Frau schlagen lassen.

In Wirklichkeit reagieren Menschen sehr unterschiedlich auf Gewalt. Manche versuchen, einen Streit möglichst schnell zu beruhigen. Andere ziehen sich zurück oder hoffen, dass sich die Situation wieder verbessert. Es kann auch sein, dass dein Vater sich schämt, Angst vor weiteren Folgen hat oder die Familie ganz einfach zusammenhalten möchte.

Von aussen lässt sich deshalb nicht einfach beurteilen, warum jemand in einer gewalttätigen Beziehung bleibt. Dass dein Vater geschlagen wird, macht ihn nicht schwach. Er hat das Recht wie wir alle, eine gewaltfreie Beziehung leben zu können.

Du musst nicht verstehen, warum dein Vater bleibt, und du musst das Problem auch nicht für ihn lösen. Wenn du dir Sorgen machst, kannst du für dich selbst Unterstützung holen.

Wenn zu Hause niemand darüber sprechen will

In Familien, in denen Gewalt vorkommt, kann sich mit der Zeit ein Schweigen entwickeln. Vielleicht möchte deine Mutter nicht, dass du anderen davon erzählst. Vielleicht bittet auch dein Vater darum, die Sache für dich zu behalten. Möglicherweise hast du selbst angefangen, bestimmte Dinge nicht mehr anzusprechen, weil du weisst, dass es sonst wieder Streit geben könnte.

Dadurch kann eine Situation entstehen, in der du ein grosses Geheimnis mit dir herumtragen musst. Nach aussen scheint alles normal, während du innerlich ständig überlegst, wann der nächste Streit kommt oder wie du dich verhalten sollst.

Wenn dich das Geschehen belastet, wäre es gut, wenn du mit einer Person darüber sprechen könntest, der du vertraust. Das kann ein guter Freund, eine gute Freundin, eine Lehrperson, die Schulsozialarbeiterin oder eine andere erwachsene Vertrauensperson sein.


Webtipp: Mobbing an Schulen – Lösungswege


Du bist nicht für die Gewalt verantwortlich

Wenn Jugendliche Gewalt zwischen ihren Eltern miterleben, suchen sie manchmal die Ursache bei sich selbst. Vielleicht denkst du, der Streit wäre nicht so weit gekommen, wenn du dich anders verhalten hättest. Vielleicht hast du auch versucht, deine Mutter zu beruhigen oder deinen Vater zu schützen.

Die Verantwortung dafür liegt nicht bei dir. Die Beziehung deiner Eltern und ihr Umgang miteinander sind Sache der Erwachsenen. Du kannst ihre Konflikte nicht lösen und bist auch nicht dafür verantwortlich, dass sie sich wieder vertragen.

Das gilt selbst dann, wenn du dich in einen Streit eingemischt hast. Deine Reaktion macht dich nicht für die Gewalt verantwortlich.

Muss ich dazwischengehen?

Wenn du siehst, wie deine Mutter deinen Vater schlägt, möchtest du vielleicht sofort etwas unternehmen. Das ist nachvollziehbar. Trotzdem solltest du dich nicht selbst in Gefahr bringen. Eine Situation, die zunächst wie ein gewöhnlicher Streit aussieht, kann innerhalb kurzer Zeit eskalieren, d.h. verschlimmern.

Wenn gerade Gewalt passiert, achte deshalb zuerst auf deine eigene Sicherheit. Wenn es möglich ist, verlasse die Situation und gehe an einen Ort, an dem du dich sicher fühlst z.B. in dein Zimmer. Du kannst dabei eine vertraute erwachsene Person verständigen. Besteht eine unmittelbare Gefahr für dich, kannst du in der Schweiz die Polizei unter der Kurznummer 117 erreichen. Die wissen, was in einer solchen schwierigen Situation zu tun ist und helfen dir gerne weiter.

Auch nach einem solchen Streit lohnt es sich in einer Beratungsstelle Unterstützung zu suchen. Hierfür haben wir eine Sammlung von wichtigen Beratungsstellen in der Schweiz zusammengestellt:

Notfalladressen & Beratungsstellen in der Schweiz

Einige der Beratungsstellen unterstützen Jugendliche und Kinder, die ähnliche Situationen erleben wie du.

Merke: Du musst dich nicht körperlich zwischen deine Eltern stellen, um deinen Vater zu schützen. Deine eigene Sicherheit ist genauso wichtig.

Wenn dein Vater keine Hilfe möchte

Vielleicht hast du mit deinem Vater schon darüber gesprochen und er möchte nichts gegen die erlebte Gewalt in der Familie unternehmen. Er könnte sagen, dass es nicht so schlimm sei oder dass sich deine Mutter wieder beruhigen werde. Vielleicht möchte er nicht, dass andere Menschen von der jetzigen Situation erfahren.

Für dich kann das besonders schwierig sein. Du siehst, dass etwas nicht stimmt, kannst aber die Entscheidung deines Vaters nicht für ihn treffen. Du kannst ihm zeigen, dass du ihn ernst nimmst und dass du dir Sorgen machst.

Wenn dich die Situation selbst belastet, kannst du trotzdem Unterstützung suchen. Dafür brauchst du nicht die Zustimmung deines Vaters und musst auch nicht darauf warten, dass er sich zuerst Hilfe holt.

Wenn nach dem Streit wieder alles normal ist

Besonders verwirrend kann es sein, wenn nach einem so heftigen Streit wieder der gewöhnliche Alltagstrott einfach weitergeht. Am nächsten Morgen sitzen deine Eltern vielleicht gemeinsam am Frühstückstisch. Niemand spricht über den Vorfall und deine Mutter verhält sich wieder so, als wäre nichts passiert.

Dadurch kann bei dir der Eindruck entstehen, dass die Sache vielleicht doch nicht so schlimm war. Das ändert aber nichts daran, dass die Gewalt stattgefunden hat. Auch wenn solche Situationen nur gelegentlich vorkommen, können sie dich belasten.

Vielleicht merkst du, dass du zu Hause ständig auf die Stimmung deiner Eltern achtest. Du hörst genauer hin, wenn Stimmen lauter werden, oder versuchst vorauszuahnen, wann der nächste Streit entstehen könnte. Das kann auf Dauer sehr anstrengend und belastend sein.

Du musst nicht warten, bis die Situation schlimmer wird, du kannst auch mit einer vertrauten Person schon vorher darüber sprechen.

«Er hat mich provoziert»

Vielleicht sagt deine Mutter, dein Vater habe sie provoziert. Vielleicht gab es tatsächlich einen heftigen Streit und dein Vater hat etwas gesagt, das sie verletzt oder wütend gemacht hat.

Solche Konflikte können erklären, warum jemand wütend wird. Sie rechtfertigen aber keinen körperlichen Angriff. Wut ist ein Gefühl; wie jemand mit dieser Wut umgeht, ist eine andere Sache.

Du musst deshalb auch nicht herausfinden, wer bei einem Streit angefangen hat. Wenn deine Mutter deinen Vater schlägt, ist die körperliche Gewalt nicht dadurch in Ordnung, dass vorher ein Konflikt stattgefunden hat.

Angst davor, dass deine Familie auseinanderbricht

Vielleicht möchtest du niemandem erzählen, was zu Hause passiert, weil du Angst vor den Folgen hast. Du befürchtest möglicherweise, dass deine Eltern sich trennen und dass sich dein Leben dadurch komplett verändern könnte.

Diese Gedanken sind verständlich. Viele Jugendliche wünschen sich in solchen Situationen, dass ihre Eltern zusammenbleiben, selbst wenn die Situation zu Hause schwierig ist. Vielleicht hoffst du, dass sich deine Mutter verändert und die Gewalt aufhört.

Trotzdem solltest du nicht das Gefühl haben, die Gewalt geheim halten zu müssen, damit deine Familie zusammenbleibt. Was deine Eltern mit ihrer Beziehung machen, liegt nicht in deiner Verantwortung.

Wenn dich familiäre Konflikte oder die Angst vor einer Veränderung zu Hause beschäftigen, findest du im Jugendportal von netz-familie.ch weitere Ratgeber und Möglichkeiten, dich mit verschiedenen Themen auseinanderzusetzen.


Webtipp: Einsamkeit bei Jugendlichen: Ursachen, Folgen, Lösungen


Was die Situation mit dir machen kann

Auch wenn dein Vater das direkte Opfer der körperlichen Gewalt ist, kann das Erlebte dich selbst stark beschäftigen. Manche Jugendliche werden gereizter oder ziehen sich zurück. Andere schlafen schlechter, können sich in der Schule weniger gut konzentrieren oder verbringen möglichst viel Zeit ausserhalb der Wohnung.

Manche entwickeln auch ein starkes Bedürfnis, die Stimmung zu Hause ständig zu beobachten. Sie merken sofort, wenn ein Elternteil schlecht gelaunt ist, und versuchen dann, Streit möglichst zu vermeiden.

Solche Reaktionen können bei einer belastenden Familiensituation vorkommen. Wenn du merkst, dass dich die Ereignisse zu Hause zunehmend beschäftigen oder deinen Alltag beeinflussen, kann es helfen, mit jemandem darüber zu sprechen.


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Wem kannst du dich anvertrauen?

Du musst noch keine Lösung haben. Wichtig ist zunächst, dass du jemandem erzählst, was zu Hause passiert und wie es dir damit geht.

Eine Lehrperson oder die Schulsozialarbeit kann eine erste Anlaufstelle für dich sein. Vielleicht gibt es auch eine Tante, einen Onkel, eine Grossmutter oder eine andere erwachsene Person, bei der du dich sicher fühlst.

Auch das Jugendforum von netz-familie.ch kann eine Möglichkeit sein, dich mit anderen Jugendlichen auszutauschen. Für persönliche Fragen und belastende Situationen ist unsere Online-Beratung jedoch noch die passendere Anlaufstelle.

Du kannst einer Fachperson beispielsweise einfach sagen:

«Bei uns zu Hause gibt es Gewalt zwischen meinen Eltern und ich weiss nicht, was ich tun soll.»

Du musst deine Mutter dafür nicht hassen

Vielleicht ist es für dich schwierig, weil du deine Mutter trotz allem liebst. Das ist kein Widerspruch. Eine Person kann dir nahestehen und gleichzeitig etwas tun, das du nicht akzeptierst.

Vielleicht liebst du beide Elternteile. Trotzdem kannst du klar erkennen, dass Gewalt gegen deinen Vater nicht in Ordnung ist. Du kannst deinen Vater unterstützen, ohne deine Mutter deshalb ablehnen zu müssen.

Du musst dich nicht für einen Elternteil entscheiden. Die Beziehung deiner Eltern gehört zu ihrem Leben. Deine Aufgabe ist es nicht, zwischen ihnen zu vermitteln oder ihre Probleme zu lösen.

Hilfe zu suchen ist kein Verrat

Wenn Gewalt in einer Familie zum Tabuthema wird, kann es sich zunächst falsch anfühlen, darüber zu sprechen. Vielleicht hast du Angst, dass danach nichts mehr so sein wird wie vorher. Vielleicht befürchtest du, dass jemand deine Mutter verurteilt oder dass dein Vater nicht möchte, dass du darüber sprichst.

Trotzdem kannst du dir Unterstützung holen. Eine Vertrauensperson kann dir zunächst zuhören und gemeinsam mit dir überlegen, was in deiner Situation sinnvoll ist. Du musst nicht selbst entscheiden, ob deine Eltern sich trennen, ob dein Vater auszieht oder welche weiteren Schritte notwendig sind.

Das sind Entscheidungen der Erwachsenen und gegebenenfalls einer zuständigen Fachperson.

Wenn du gerade Angst hast

Wenn du zu Hause gerade Angst hast oder eine Situation eskaliert, bring dich möglichst zuerst selbst in Sicherheit. Gehe, wenn möglich, an einen sicheren Ort und hole Unterstützung. Bei einer unmittelbaren Gefahr kannst du in der Schweiz die Polizei unter der Kurznummer 117 verständigen oder über die Telefonhilfe für Kinder und Jugendliche mit der Nummer 147 Unterstützung bekommen.

Du musst damit nicht alleine bleiben

Wenn deine Mutter deinen Vater schlägt, ist das keine Situation, die du alleine lösen musst. Die Verantwortung für die Gewalt liegt bei den Erwachsenen. Du musst dich weder zwischen deine Eltern stellen noch ihre Beziehung retten.

Wichtig ist, dass du mit dem, was du erlebt hast, nicht alleine bleibst. Sprich mit einer Person, der du vertraust, oder hol dir Unterstützung bei einer Beratungsstelle. Du musst dabei noch keine Lösung kennen. Oft ist es schon sehr hilfreich, jemandem zu sagen, was zu Hause passiert.

Wenn du dich mit anderen Jugendlichen austauschen möchtest, kannst du auch im Jugendforum von netz-familie.ch deine Erfahrungen, Gedanken oder Fragen teilen. Vielleicht findest du dort Jugendliche, die etwas Ähnliches erlebt haben, oder kannst selbst jemandem Mut machen, der gerade in einer schwierigen Situation steckt.

Du entscheidest selbst, wie viel du erzählen möchtest. Ein Satz wie «Zu Hause gibt es Gewalt zwischen meinen Eltern, und ich weiss nicht, was ich tun soll.» kann bereits der Anfang sein.

Was zu Hause passiert, ist nicht deine Schuld. Du selbst kannst entscheiden, dass du ab jetzt damit nicht alleine bleiben möchtest.

Familienportal netz-familie.ch