Willkommen im Ratgeber für Jugendliche
Sarah schob ihre Schreibtischschublade zu. Darin lag ein Brief, den niemand sehen sollte. Nicht ihre Eltern. Nicht ihre jüngere Schwester. Und schon gar nicht ihre Lehrmeisterin.
Es war ihre Kündigung.
Vor drei Wochen hatte sie den Brief geschrieben. Seitdem nahm sie ihn fast jeden Abend wieder hervor, las ihn durch und legte ihn dann wieder zurück. Unterschrieben war er auch schon, aber zum Abschicken hatte sie den Mut noch nicht gefunden. Dabei hatte alles so gut angefangen.
Das könnte dich auch interessieren:Als sie ihre Lehrstelle als Coiffeuse gefunden hatte, war sie stolz auf sich wie selten zuvor. Sie mochte den Umgang mit Menschen, verbrachte schon als Kind Stunden damit, Frisuren auszuprobieren, und konnte den ersten Arbeitstag kaum erwarten. Zum ersten Mal fühlte sich Schule nicht mehr wie ein Muss an, sondern wie der Anfang von etwas Eigenem. Heute war von dieser Begeisterung kaum noch etwas übrig.
Nicht, weil ihr das Haare schneiden keinen Spass machte. Im Gegenteil. Es waren die Momente dazwischen, die sie zermürbten. Sticheleien am Arbeitsplatz und vor allem das Augenrollen ihrer Lehrmeisterin, wenn ihr etwas nicht so gut gelang. Das Gefühl, jeden Tag beweisen zu müssen, dass sie ihren Platz im Betrieb erst überhaupt verdienen musste, lag ihr schwer im Magen.
Sarah wollte unbedingt weg von dort!
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Fast gleichzeitig sass Nico in der Cafeteria seines Lehrbetriebs und starrte auf seinen Energy Drink. Er hatte zwar keinen Kündigungsbrief geschrieben. Noch nicht. Aber den Gedanken daran kannte auch er.
Er machte eine Lehre im Detailhandel. Seine Berufsbildner waren fair, die Stimmung im Team war gut und auch in der Berufsfachschule lief es ordentlich. Von aussen sah alles nach einer gelungenen Ausbildung aus.
Nur Nico selbst wusste, dass etwas nicht stimmte. Während andere Lernende über neue Produkte, Verkaufstechniken oder Kundengespräche diskutierten, erwischte er sich immer häufiger dabei, dass ihn all das nur langweilte. Er erledigte seine Arbeit zwar zuverlässig. Begeisterung fühlte sich allerdings anders an.
Nico wollte die Lehre schmeissen.
Zwei Jugendliche. Beide zweifeln an ihrer Berufswahl. Jedoch es folgen zwei völlig unterschiedliche Entscheidungen.
Genau deshalb gibt es auf die Frage, ob ein Lehrabbruch richtig oder falsch ist, keine klare Antwort.
Wenn der erste Zweifel auftaucht
Die wenigsten Jugendlichen stehen morgens auf und beschliessen aus heiterem Himmel, ihre Lehre abzubrechen. Meist beginnt es viel früher. Es ist ein Gedanke, der zunächst nur ab und zu auftaucht. Zum Beispiel nach einem schwierigen Arbeitstag. Nach einer misslungenen Prüfung. Nach einem Gespräch, das länger nachhallt, als einem lieb ist.
Irgendwann wird aus diesem Gedanken eine Frage.
«Ist diese Lehre wirklich der richtige Weg für mich?»
Solche Gedanken können Jugendliche doch sehr beunruhigen. Schliesslich haben sie lange nach einer zu ihnen passenden Lehrstelle gesucht. Eltern, Lehrpersonen und Freunde haben sich gemeinsam mit ihnen gefreut, einen tollen Lehrplatz gefunden zu haben. Da fühlt sich jeder Zweifel fast wie ein Verrat an.
Sarah ging es genauso. Sie sprach wochenlang mit niemandem darüber. Nach aussen lächelte sie. Zuhause sagte sie nur, wenn man über die Lehrer sprechen wollte, sie sei müde. Erst als ihre Mutter bemerkte, dass sie sonntagabends kaum noch schlief, fragte diese vorsichtig nach.
«Gefällt dir dein Beruf überhaupt?»
Sarah antwortete sofort.
«Der Beruf schon.»
Dieser Satz machte die Mutter hellhörig.
Nico machte eine andere Erfahrung. Er konnte auf die Frage «Gefällt dir dein Beruf überhaupt?» keine klare Antwort geben. Er mochte einzelne Aufgaben seiner Arbeit, aber er konnte sich nicht vorstellen, diesen Beruf auch noch viele Jahre zu machen.
Je länger die Lehre dauerte, desto deutlicher wurde ihm, dass seine Interessen ganz woanders lagen. Zuhause verbrachte er Stunden damit, Computer-Programme auszuprobieren und an seinem PC herumzutüfteln – sowas gefiel ihm.
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Beide, Sarah und Nico, hatten also Zweifel an der Wahl ihrer Lehrberufe.
Aber ihre Zweifel erzählten zwei komplett verschiedene Geschichten.
Die Frage, die alles verändert
Ein paar Tage später sass Sarah bei der Berufsberaterin. Sie hatte keine grosse Erwartung an das Gespräch. Ehrlich gesagt rechnete sie damit, dass man ihr sofort raten würde, durchzuhalten.
Stattdessen hörte die Beraterin lange zu. Sie fragte nicht zuerst nach den Problemen. Sie fragte nach den guten Tagen im Betrieb.
“Wann hattest du zum letzten Mal Freude an deiner Arbeit?” Sarah musste nicht lange überlegen. Immer dann, wenn sie Haare schneiden durfte und wenn eine Kundin dabei lächelnd in den Spiegel schaute.
«Und warum möchtest du am liebsten kündigen?», fragte die Beraterin ganz direkt weiter. Sarah dachte kurz nach. «Eigentlich immer nach Gesprächen mit meiner Lehrmeisterin.»
Nach dem Gespräch mit der Beraterin bemerkte Sarah, dass sie den Beruf der Coiffeuse ja gar nicht hasste, sondern dass sie sich in ihrem Lehrbetrieb mit ihrer Lehrmeisterin einfach nicht wohl fühlte.
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Für Nico verlief dieses Gespräch ganz anders. Als er gefragt wurde, was ihm an seinem Beruf am meisten Freude bereite, musste er lange überlegen.
Nicht, weil es nichts gab.
Sondern weil ihm nichts einfiel, das ihn wirklich begeisterte.
Genau das brachte ihn ins Grübeln.
Zwei Wege – und beide brauchen Mut ihn zu gehen
Nach dem Gespräch bei der Berufsberatung nahm Sarah zu hause den Kündigungsbrief wieder aus ihrer Schublade. Sie las ihn noch einmal durch und dachte lange über ihre Situation nach. Ihr wurde nun immer klarer, was der wirkliche Grund ihrer derzeitigen Unzufriedenheit war.
Ein paar Tage später sass sie mit ihrer Lehrmeistern im Büro. Das Gespräch verlief höflich, änderte aber vorerst wenig. Sarah wusste, dass sie auch in Zukunft jeden Morgen mit demselben unguten Gefühl zur Arbeit gehen würde.
Sarah nahm allen Mut zusammen und erzählte ihrer Lehrmeisterin ganz offen von ihrer Unzufriedenheit im Lehrbetrieb. Die Lehrmeisterin war verständlicher Weise nicht darüber begeistert von Sarahs Kritiken und Zukunftsplänen zu hören. Doch überraschender Weise zeigte sie auch Verständnis für Sarahs Sorgen.
So kam es, dass Sarah nach einem gemeinsamen Gespräch mit den Eltern und dem Lehrbetrieb das OK erhielt, einen anderen Lehrplatz als Coiffeuse-Lehrling zu suchen.
Der Wechsel war anstrengend. Sie musste Bewerbungen schreiben, Vorstellungsgespräche führen und gleichzeitig ihre Ausbildung bis zum Wechsel am alten Lehrplatz weiterführen. Manchmal fragte sie sich, ob sich der ganze Aufwand überhaupt lohnen würde.
Doch schon in den ersten Wochen im neuen Haar-Salon merkte sie, dass etwas anders war als im alten Betrieb. Nicht spektakulär anders, aber für Sarah hatten sie grosse Bedeutung:
Ihre neue Lehrmeistern nahm sich jeden Tag nach Feierabend ein paar Minuten Zeit, um gemeinsam mit Sarah den vergangenen Tag zu besprechen. Sie zeigte ihr was gut gelaufen war und wo sie sich noch verbessern konnte. Das gab Sarah einfach ein gutes Gefühl.
Es war derselbe Beruf, aber in einer ganz entspannten Atmosphäre.
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Nico traf eine andere Entscheidung.
Er hätte ebenfalls den Betrieb wechseln können. Mehrere Personen rieten ihm sogar dazu. Vielleicht, so hofften sie, würde ihm eine andere Filiale besser gefallen.
Doch tief im Inneren wusste er bereits, dass sich dadurch nichts ändern würde. Er konnte sich einfach nicht vorstellen, morgens aufzuwachen und in diesem Beruf wirklich glücklich zu werden. Das tat weh. Denn er wusste, was ein Lehrabbruch für ihn bedeuten könnte: Neue Bewerbungen. Erklärungen gegenüber seiner Familie und Freunden. Vielleicht sogar der Gedanke, versagt zu haben.
Trotzdem entschied er sich für einen Neuanfang.
Nicht, weil Aufgeben einfacher gewesen wäre. Sondern weil Weitermachen ihm keine Perspektiven gegeben hätte.
Es gibt keine perfekte Entscheidung
Wenn Jugendliche über einen Lehrabbruch sprechen, suchen viele nach der einen richtigen Antwort.
Soll ich bleiben? Oder soll ich gehen?
Auch Sarah wusste damals nicht, ob der neue Lehrbetrieb wirklich besser sein würde. Sie konnte nur hoffen, dass sich etwas zum Positiven verändern würde.
Auch Nico wusste nicht, ob ihm eine Informatiklehre tatsächlich gefallen würde. Er hatte sich intensiv informiert, geschnuppert und mit Berufsleuten gesprochen. Trotzdem blieb ein Risiko.
Das gehört zu jeder wichtigen Entscheidung.
Wer wartet, bis jede Unsicherheit verschwunden ist, wird oft gar nie handeln.
Viel hilfreicher ist eine andere Frage:
Welche Entscheidung werde ich allenfalls in einem Jahr eher bereuen?
Sarah hätte es sicherlich bereut, ihren Traumberuf aufgegeben zu haben, ohne jemals einen anderen Coiffeur-Lehrbetrieb kennengelernt zu haben.
Nico hätte es vermutlich bereut, mehrere Jahre in einem Beruf zu bleiben, von dem er schon früh wusste, dass er ihn in Zukunft nie ausüben werde.
Beide trafen unterschiedliche Entscheidungen. Beide Entscheidungen waren richtig!
Bevor du deine Kündigung schreibst
Falls du gerade selbst darüber nachdenkst, deine Lehre abzubrechen, dann nimm dir einen Moment Zeit. Nicht nur für eine Pro-und-Contra-Liste.
Sondern für eine ehrliche Bestandsaufnahme.
- Überlege dir, wann deine Zweifel begonnen haben. Gab es hierfür einen bestimmten Auslöser? Hat sich dein ungutes Gefühl erst mit der Zeit verändert oder begleitet es dich schon seit dem ersten Arbeitstag?
- Versuche ausserdem, Beruf und Lehrbetrieb voneinander zu trennen. Das klingt einfacher, als es ist. Frag dich, ob du denselben Beruf in einem anderen Betrieb noch einmal lernen würdest. Oder stell dir die umgekehrte Frage: Würdest du in deinem heutigen Betrieb bleiben, wenn du dort einen ganz anderen Beruf lernen könntest?
Solche Gedankenexperimente ersetzen keine Beratung beim Berufsberater/bei der Berufsberaterin. Sie helfen aber dabei, die eigenen Gedanken zu ordnen.
Und noch etwas: Behalte deine Zweifel nicht für dich.
Sarah erzählte ihrer Mutter erst sehr spät, wie schlecht es ihr ging. Nico sprach wochenlang mit niemandem über seine Sorgen. Beide sagen heute, dass sie sich dadurch unnötig unter Druck gesetzt hätten.
Es kostet Überwindung, sich jemandem anzuvertrauen. Aber genau dort beginnt die Lösung.
Wir merken uns: In der Schweiz unterstützen Berufsberatungen, Berufsfachschulen, kantonale Berufsbildungsämter und die meisten Lehrbetriebe Lernende dabei, schwierige Situationen einzuordnen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Manchmal führt das zu einem Lehrbetriebswechsel. Manchmal bestätigt sich der Wunsch nach einer Neuorientierung. Beides ist besser, als eine Entscheidung allein aus Überforderung oder Frust zu treffen.

Ein Jahr später
Als Sarah ihre Abschlussprüfung bestand, musste sie an den Brief denken, der monatelang in ihrer Schreibtischschublade gelegen hatte. Wäre sie damals einfach gegangen, hätte sie ihren Traumberuf wahrscheinlich für immer aufgegeben. Heute weiss sie, dass nicht jede schwierige Lehre automatisch der falsche Beruf ist. Manchmal braucht es den Mut, den Lehrort zu wechseln – nicht den Traum.
Nico sass fast zur gleichen Zeit in einem Klassenzimmer und programmierte seine erste eigene Anwendung. Noch immer gab es Tage, an denen eine knifflige Aufgabe ihn zur Verzweiflung bringen konnte. Noch immer musste er lernen, Fehler zu akzeptieren. Der Unterschied war jedoch offensichtlich: Er hatte einen Beruf gefunden, indem er seine Leidenschaft fürs Tüfteln ausleben konnte.
Wenn sich Sarah und Nico heute begegnen würden, hätten sie wahrscheinlich denselben Rat für alle, die eine so wichtige Entscheidung für oder gegen einen Lehrabbruch treffen müssen.
Nicht: «Halte einfach durch.»
Und auch nicht: «Kündige sofort.»
Sondern: «Finde zuerst heraus, was dich am Lernort wirklich unglücklich macht.»
Diese Erkenntnis klingt einfach. In der Realität braucht sie Zeit, Ehrlichkeit und manchmal auch Unterstützung von Menschen, die von aussen auf die Situation schauen können.
Linktipp: Selbsttests & Online-Rechner für Jugendliche Schüler & Eltern
Du musst deine Zukunft nicht an einem einzigen Tag entscheiden
Vielleicht hast du gerade erst begonnen, über einen Lehrabbruch nachzudenken. Vielleicht beschäftigst du dich schon seit Wochen oder Monaten mit dieser Frage. In beiden Fällen lohnt es sich, einen Moment innezuhalten.
- Frage dich nicht zuerst, wie du möglichst schnell aus der Situation herauskommst.
- Frage dich, wo du in zwei oder drei Jahren stehen möchtest.
- Kannst du dir vorstellen, diesen Beruf später mit Freude auszuüben?
- Freust du dich auf das, was du lernst, auch wenn der Alltag manchmal anstrengend ist?
- Oder merkst du, dass deine Interessen ganz woanders liegen?
- Es gibt keine richtige Antwort, die für alle passt. Aber es gibt ehrliche Antworten, die du bereits in dir trägst. Mach es wie Nico & Sarah und finde deinen ganz persönlichen Weg.
Unser Tipp: Unterstützung findest du z.B. hier: In der Berufsberatungsstelle in deiner Nähe, in deiner Berufsschule, bei deiner Lehrmeisterin/deinem Lehrmeister oder auch an einer Jugendberatungsstelle.
Ein Beratungsgespräch verpflichtet dich zu nichts – es eröffnet dir einfach neue Möglichkeiten.
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Unser Schlussgedanke
Eine Lehre abzubrechen, ist keine Kleinigkeit. Sie verändert Pläne, wirft Fragen auf und kostet Mut und Energie. Trotzdem ist ein Lehrabbruch weder ein persönliches Scheitern noch ein Makel, der dich dein Leben lang begleitet.
Sarah fand ihren Weg, weil sie erkannte, dass sie den falschen Lehrbetrieb – nicht den falschen Beruf – gewählt hatte.
Nico fand seinen Weg, weil er sich eingestand, dass seine Interessen in einem ganz anderen Beruf lagen.
Beide trafen keine leichte Entscheidung. Beide übernahmen Verantwortung für ihren weiteren Weg.
Vielleicht ist genau das die wichtigste Erkenntnis.
Es geht nicht darum, möglichst nie eine falsche Entscheidung zu treffen. Es geht darum, den Mut zu haben, ehrlich hinzuschauen und aus Erfahrungen zu lernen.
Wenn du heute Zweifel an deiner Berufswahl hast, besprich es mit jemandem in deinem Umfeld, dem zu vertraust. Setzt dich nicht unter Druck und finde in Gesprächen mit Eltern, mit Personen aus deinem Lehrbetrieb oder deinem Berufsberater/deiner Berufsberaterin heraus, was du wirklich willst. Kurz gesagt:
- Nimm dir Zeit.
- Sprich darüber.
- Informiere dich.
Und triff deine Entscheidung erst dann, wenn du nicht nur weisst, wovon du weg möchtest – sondern auch, wohin dein Weg führen soll.
Häufige Fragen
Ist ein Lehrabbruch ein Scheitern?
Nein. Viele Jugendliche stellen während ihrer Ausbildung fest, dass der Beruf oder der Lehrbetrieb nicht zu ihnen passt. Entscheidend ist, wie du mit dieser Erfahrung umgehst und welche Schritte du danach unternimmst.
Kann ich den Lehrbetrieb wechseln, ohne die Lehre abzubrechen?
Ja. Wenn dir der Beruf grundsätzlich gefällt, kann ein Lehrbetriebswechsel eine gute Lösung sein. Lass dich dazu möglichst früh beraten.
Wer hilft mir bei Problemen in der Lehre?
Unterstützung bieten unter anderem die kantonalen Berufsberatungen, Berufsfachschulen, Berufsbildungsämter, deine Berufsbildnerin oder dein Berufsbildner sowie andere Vertrauenspersonen.
Schadet ein Lehrabbruch meiner beruflichen Zukunft?
Nicht automatisch. Viel wichtiger als der Lehrabbruch selbst ist, dass du eine gute Anschlusslösung findest und deine Entscheidung nachvollziehbar erklären kannst.
Hinweis: Sarah und Nico stehen stellvertretend für Jugendliche, die in der Schweiz vor der Entscheidung stehen, ihre Lehre abzubrechen. Ihre Geschichten basieren auf typischen Situationen aus dem Ausbildungsalltag. Namen und einzelne Details wurden zum Schutz der Privatsphäre geändert.
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