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Schulkolleg/Innen mit Autismus besser verstehen

Eine Jugendliche sitzt im Klassenzimmer, hält sich wegen des Lärms im Hintergrund gestresst die Ohren zu, während ein Mitschüler verständnisvoll den Arm auf ihre Schultern legt.
Vielleicht gibt es in deiner Klasse jemanden, der manchmal anders reagiert als die anderen. Lärm, Veränderungen oder bestimmte Situationen können für ihn oder sie schwieriger sein als für dich. Vielleicht hat das mit Autismus zu tun. Doch was bedeutet das im Schulalltag? Und wie kannst du damit umgehen? Dieser Artikel zeigt dir, was hinter solchen Verhaltensweisen stecken kann und warum Verständnis wichtiger ist als Vorurteile.
Über die Autorin / den Autor Verein netz-familie.ch
Stephan Gallati
Erzieher & Sozialpädagoge – Initiant des Projektes "Engagement für Familieninhalte"
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Wie du sie besser verstehen kannst

Vielleicht kennst du das:

In deiner Klasse gibt es jemanden, der manchmal etwas anders reagiert als die anderen. Er redet nicht besonders viel. Oder er redet sehr viel – aber fast immer über dasselbe Thema. Vielleicht hält er sich in den Pausen lieber etwas abseits, trägt Kopfhörer oder mag es überhaupt nicht, wenn sich kurzfristig etwas ändert.

Vielleicht fragst du dich manchmal:

Warum macht er das? Warum reagiert sie so? Und wie soll ich damit umgehen?

Eine mögliche Erklärung für sein Verhalten könnte Autismus sein.

Dabei ist wichtig: Es gibt nicht den typischen Autisten oder die typische Autistin. Autistische Menschen sind genauso verschieden wie wir alle anderen. Manche sind sehr offen und kontaktfreudig, andere eher zurückhaltend. Manche kommen in der Schule problemlos zurecht, andere brauchen mehr Unterstützung. Manche haben besondere Begabungen, andere kämpfen mit Dingen, die für ihre Mitschüler völlig selbstverständlich sind.

Deshalb geht es auch nicht darum, jeden Menschen mit Autismus in eine bestimmte Schublade zu stecken.

Es geht darum, besser zu verstehen, warum jemand manchmal anders reagiert – und was du selbst tun kannst, damit sich niemand unnötig ausgeschlossen fühlt.

„Warum ist er denn so komisch?“

Vielleicht hast du diesen Gedanken auch schon einmal gehabt.

Ein Mitschüler sitzt in der Pause alleine. Eine Mitschülerin beteiligt sich kaum an Gesprächen. Jemand reagiert immer genervt, wenn der Sitzplatz gewechselt werden muss. Oder jemand bekommt plötzlich Stress, weil eine Lehrperson den Unterricht anders gestaltet als angekündigt.

Von aussen kann so etwas tatsächlich merkwürdig wirken.

Das Problem ist: Wir sehen meistens nur das Verhalten unserer Mitschülerin/des Mitschülers – nicht den tatsächlichen Grund dafür.

Stell dir vor, du sitzt in einem Klassenzimmer. Neben dir reden zwei Personen, hinten wird gelacht, jemand zieht einen Stuhl über den Boden, draussen fährt ein Bus vorbei und gleichzeitig versucht die Lehrperson, etwas Wichtiges zu erklären. Für dich selbst ist das vielleicht einfach ein normales Klassenzimmer. Für einen autistischen Menschen können all diese Reize, die ja alle noch gleichzeitig ablaufen, sehr viel stärker und ausserordentlich sein als für dich.

Geräusche, Licht, Gerüche oder Berührungen können von Betroffenen z.T. extrem intensiv wahrgenommen werden. Irgendwann ist es dann einfach zu viel.

Wenn sich jemand in diesem Moment die Ohren zuhält oder den Raum verlassen möchte, ist das deshalb nicht automatisch eine übertriebene Reaktion. Vielleicht versucht die Person gerade einfach, wieder ein bisschen Ruhe in ihren Kopf zu bringen.


Linktipp: Wenn sich eine Lehrperson über dich lustig macht: So kannst du reagieren


Autismus sieht bei jedem Menschen anders aus

Autismus wird offiziell als Autismus-Spektrum-Störung (abgekürzt als ASS) bezeichnet und steht für eine Vielzahl von unterschiedlichen Erscheinungsformen.

Manche Menschen benötigen im Alltag viel Unterstützung, andere leben weitgehend selbstständig. Einige haben Schwierigkeiten mit Sprache und Kommunikation, andere sprechen sehr sprachgewandt.

Auch die Interessen unterscheiden sich.

Ein autistischer Jugendlicher kann sich beispielsweise extrem gut mit Computern auskennen, während ein anderer sich stundenlang mit Tieren, Geschichte, Musik, Sport oder einem bestimmten wissenschaftlichen Thema beschäftigt – dies alles sind jedoch keine Erkennungsmerkmale für eine autistische Person. Sondern vielmehr die Art und Weise wie intensiv und aussergewöhnlich eine Betroffene/ein Betroffener sich mit einem solchen Thema/Hobby beschäftigt ist eigentlich das Besondere.

Vielleicht ist jemand in Mathematik unglaublich gut und hat gleichzeitig grosse Schwierigkeiten mit einer alltäglichen Gruppenarbeit. Vielleicht kann jemand jedes Detail eines bestimmten Themas einem Mitschüler:in ausserordentlich gut erklären, bekommt aber bei einer spontanen Präsentation vor der Klasse kaum ein Wort heraus und flippt deshalb dann richtig aus.

Wenn ein Witz nicht verstanden wird

Ein grosser Teil unseres Schulalltags besteht aus Dingen, die völlig unbewusst ablaufen. So auch bei alltäglichen Witzen untereinander.

Als Nichtbetroffene merken wir oft automatisch, wenn jemand etwas ironisch meint. Wir erkennen am Gesichtsausdruck unseres Gegenüber, ob jemand genervt ist. Wir wissen ungefähr, wann man in einem Gespräch etwas sagen sollte und wann man besser wartet.

Für manche autistische Menschen sind solche unausgesprochenen Regeln schwieriger zu erkennen.

Nehmen wir an, jemand sagt:

„Super, noch eine Matheprüfung. Genau das habe ich gebraucht.“ Du weisst wahrscheinlich sofort, dass die Person das Gegenteil meint.

Eine autistische Person könnte die Aussage zunächst tatsächlich wörtlich verstehen. Das bedeutet aber nicht, dass sie keinen Humor hat. Es bedeutet auch nicht, dass sie soziale Situationen überhaupt nicht verstehen kann.

Manche Betroffene müssen das richtige einschätzen solcher Situationen Schritt für Schritt täglich bewusst einüben, um das für uns Gewöhnliche besser zu verstehen.

Tipp für dich: Hier kann eine klare Sprache deinerseits hilfreich sein: Statt komplizierter Andeutungen zu machen, kann man einfach sagen, was man wirklich meint. Das ist übrigens keine schlechte Idee – auch bei Menschen ohne Autismus.

Blickkontakt ist keine Pflicht

Vielleicht hast du schon einmal gehört:

„Schau mich an, wenn ich mit dir rede.“

Für viele Menschen ist Blickkontakt selbstverständlich. Bei autistischen Menschen kann er sich jedoch unangenehm anfühlen oder sogar davon ablenken, was die andere Person gerade sagt. Wenn also dein Schulkollege dich bei einer Unterhaltung nicht ständig anschaut, heisst das deshalb nicht, dass er dir nicht zuhört. Vielleicht hört er sogar besonders aufmerksam zu.

Es lohnt sich deshalb, nicht jedes Verhalten danach zu beurteilen, was du selbst als „normal“ empfindest. Denn normal ist ein ziemlich dehnbarer Begriff.


Linktipp: Schulstress, wann wird dieser für Dich als Schüler zum Problem?


Wenn Veränderungen Stress machen

„Der Lehrer ist krank. Heute haben wir eine andere Lehrperson.“ Für dich vielleicht eine angenehme Überraschung. Für eine Person mit Autismus kann diese Nachricht erst einmal Stress bedeuten.

Denn wenn man sich innerlich auf einen bestimmten Tagesablauf eingestellt hat, kann eine spontane Veränderung schwierig sein. Das gilt besonders dann, wenn ohnehin schon viel los ist.

Auch Gruppenarbeiten können eine Herausforderung sein.

  • Wer macht was?
  • Wann müssen wir fertig sein?
  • Wer entscheidet?
  • Was passiert, wenn jemand plötzlich etwas anderes machen möchte?

Für viele Jugendliche sind solche Fragen kein grosses Problem. Andere jedoch brauchen mehr Klarheit.

Wenn du mit einem autistischen Mitschüler:in zusammenarbeitest, kann es deshalb helfen, Aufgaben konkret aufzuteilen.
„Du machst die Bilder, ich schreibe den Text und Sara macht die Präsentation.“

Das ist viel eindeutiger als: „Wir schauen dann schon irgendwie.“

Warum manche Menschen lieber alleine sind

Vielleicht hast du schon einmal jemanden gefragt:

„Kommst du mit?“

Und die Antwort war: „Nein.“

Vielleicht warst du danach ein bisschen enttäuscht.

Bei einem autistischen Menschen bedeutet ein „Nein“ aber nicht automatisch:

„Ich mag dich nicht.“

Vielleicht ist die Pause in der Mensa zu laut. Vielleicht war der Schultag bereits anstrengend. Vielleicht möchte die Person einfach zehn Minuten Ruhe.

Auch Menschen ohne Autismus brauchen manchmal Zeit für sich. Der Unterschied kann darin liegen, wie stark diese Erholung benötigt wird. Deshalb solltest du ein Nein nicht persönlich nehmen.

Du kannst einfach sagen:

„Okay. Vielleicht ein anderes Mal?!“ Damit ist das Thema erledigt.

Besondere Interessen können eine Stärke sein

Vielleicht kennst du jemanden, der bei einem bestimmten Thema überhaupt nicht aufhören kann zu reden.

Dinosaurier, Fussballstatistiken, Züge, Gaming, Astronomie, Computer, Musik, Geschichte

Manchmal kann das ziemlich viel sein. Und die Gefahr ist gross, dass man in solchen Situationen die einem zu nerven beginnen, auch mal einen saloppen Spruch los lässt. Trotzdem solltest du dich fragen: Würde ich wollen, dass andere mein Lieblingsthema z.B. lächerlich machen? Wahrscheinlich nicht.

Du musst natürlich nicht eine Stunde lang einem Vortrag zuhören, wenn du gerade keine Lust darauf hast. Du kannst freundlich sagen: „Das ist interessant, aber können wir gerade über etwas anderes reden?“ Das ist vollkommen in Ordnung.

Gleichzeitig kann genau so ein Interesse eine Möglichkeit sein, mit jemandem ins Gespräch zu kommen.

Vielleicht findest du heraus, dass ihr beide dasselbe Game mögt. Oder dieselbe Band. Oder dass du plötzlich mehr über ein Thema weisst, von dem du vorher überhaupt keine Ahnung hattest.

Manchmal beginnt eine Freundschaft mit einem ziemlich ungewöhnlichen Gespräch.


Linktipp: Mobbing an Schulen – Lösungswege


Was du lieber lassen solltest

Es gibt Dinge, die einfach nicht okay sind – unabhängig davon, ob jemand Autismus hat oder nicht.

❌ Nicht nachäffen

Jemanden beispielsweise wegen seiner Bewegungen nachzuahmen, ist keine gute Idee.

Auch wenn es für andere lustig aussieht.

Manche autistische Menschen wippen mit den Händen, bewegen bestimmte Körperteile oder spielen wiederholt mit Gegenständen. Solche Bewegungen können ihnen dabei helfen, Stress zu regulieren oder sich zu konzentrieren.

Wenn andere diese Bewegungen absichtlich nachmachen, kann das sehr verletzend sein.

❌ Autismus nicht als Schimpfwort benutzen

Dasselbe gilt für Spitznamen oder Sprüche wie:

„Der ist doch komplett autistisch.“

Autismus ist kein Schimpfwort.

❌ Persönliche Informationen nicht weitererzählen

Und wenn du weisst, dass jemand autistisch ist, solltest du diese Information nicht einfach in der ganzen Schule weitererzählen.

Das ist die persönliche Angelegenheit der betroffenen Person.

Was ist, wenn jemand plötzlich überfordert ist?

Manchmal kann Stress bei autistischen Menschen sehr stark werden.

Vielleicht wird jemand plötzlich still und zieht sich komplett zurück. Vielleicht hält er sich die Ohren zu. Vielleicht wird jemand sehr emotional und verlässt den Raum.

Solche Situationen können von aussen schwer verständlich sein.

Das Wichtigste ist dann:

  • Nicht noch mehr Druck machen.
  • Nicht filmen.
  • Nicht lachen.
  • Nicht alle anderen holen, damit sie zuschauen.
  • Und vor allem nicht ständig sagen: „Beruhige dich!“

Wenn jemand überfordert ist, braucht er möglicherweise zunächst Abstand und Ruhe oder manchmal deine Nähe ohne Worte!

Wenn eine Lehrperson oder eine andere erwachsene Person helfen kann, ist es sinnvoll, sie zu informieren.

Muss ich jetzt ständig aufpassen, was ich sage?

Nein.

Das wäre auch gar nicht sinnvoll.

Ein autistischer Mitschüler möchte wahrscheinlich genauso wenig wie du ständig daran erinnert werden, dass er anders ist.

  • Du kannst ganz normal mit ihm reden.
  • Du kannst Witze machen. Du kannst anderer Meinung sein. Du kannst sagen, wenn dich etwas nervt.

Respekt bedeutet nicht, dass du jede Person mit Samthandschuhen anfassen musst. Es bedeutet vielmehr, dass du jemanden ernst nimmst und nicht absichtlich verletzt.

Und wenn du einmal etwas sagst, das falsch ankommt? Dann kannst du dich entschuldigen. Das gilt übrigens für uns alle Menschen.


Linktipp: Machtmissbrauch durch Lehrpersonen


Freundschaft mit einem autistischen Menschen

Eine Freundschaft mit einem autistischen Jugendlichen muss nicht kompliziert sein. Ihr könnt zusammen lachen, gamen, Sport machen, Musik hören, lernen oder einfach herumhängen.

Vielleicht mag dein Freund keine grossen Partys. Vielleicht braucht deine Freundin nach einem langen Schultag erst einmal Ruhe. Vielleicht möchte sie genau wissen, wann ihr euch das nächste Mal trefft.

Vielleicht bist du selbst jemand, der ständig unterwegs sein möchte, während dein bester Freund lieber zu Hause sitzt. Vielleicht liebst du spontane Aktionen und dein Freundin plant alles drei Tage vorher.

Deshalb muss man nicht bei jeder unterschiedlichen Eigenschaft sofort an Autismus denken.

Und was kannst du in deiner Klasse tun?

Eigentlich ziemlich viel – ohne grosses Drama.

Du kannst:

  • eine autistische Mitschülerin/Mitschüler bei einer Gruppenarbeit fragen, ob sie oder er mitmachen möchte;
  • darauf achten, dass nicht Personen ausgeschlossen werden;
  • eine wichtige Änderung in der Gruppe mit klaren Worten wiedergeben;
  • jemanden in Ruhe lassen, wenn er gerade nicht reden möchte;
  • etwas sagen, wenn andere einen Mitschüler:in absichtlich wegen seines/ihres Verhaltens lächerlich machen.

Dafür brauchst du keine grosse Reden zu halten.

Manchmal reichen schon einfache Worte wie:

„Lass das.“

Oder:

„Findest du das wirklich lustig?“

Oder ganz einfach:

„Er ist halt so. Na und?“

Autismus ist keine Entschuldigung für alles

Respekt bedeutet allerdings nicht, dass plötzlich jede Regel im Umgang mit autistischen Schulkollegen/Schulkolleginnen ausser Kraft gesetzt wird.

Auch autistische Jugendliche können andere verletzen, beleidigen oder sich falsch verhalten. Autismus bedeutet nicht, dass jemand automatisch alles darf.

Trotzdem kann es einen Unterschied machen, warum etwas passiert ist:

Hat jemand absichtlich jemanden beleidigt?

Oder hat er eine Situation falsch verstanden?

Hat jemand bewusst jemanden ausgeschlossen?

Oder wusste er gar nicht, dass sein Verhalten verletzend war?

Ein Gespräch kann manchmal mehr bringen als sofort wütig zu werden.

Das Ziel sollte nicht sein, jemanden mit Autismus von allem freizustellen. Es geht darum, fair zu sein.


Linktipp: Jugendgewalt an Schulen


Anders ist nicht schlechter

Vielleicht ist das die wichtigste Erkenntnis. Du musst Autismus nicht vollständig verstehen, um respektvoll mit einem autistischen Menschen umzugehen. Du musst auch nicht jedes Verhalten erklären können.

Es reicht manchmal, nicht sofort zu urteilen.

Wenn jemand nicht gerne in die Augen schaut, muss er deshalb nicht unhöflich sein.

Wenn jemand in der Pause alleine sein möchte, muss er deshalb nicht arrogant sein.

Wenn jemand immer wieder über dasselbe Thema spricht, muss er deshalb nicht langweilig sein.

Und wenn jemand bei Lärm oder Chaos irgendwann nicht mehr kann, ist er deshalb nicht „komisch“.

Wir alle haben Dinge, die andere an uns vielleicht nicht sofort verstehen. Der eine wird nervös, wenn er vor der Klasse sprechen muss. Die andere braucht morgens erst einmal seine Ruhe. Einer hasst grosse Menschenmengen. Eine andere kann nicht schlafen, wenn ihr Zimmer nicht aufgeräumt ist.

Menschen funktionieren nicht nach einer einzigen Gebrauchsanweisung.

Auch autistische Menschen nicht.

Vielleicht merkst du irgendwann, dass dein Schulkollege, deine Schulkollegin mit Autismus gar nicht so anders ist, wie du zuerst gedacht hast.

Ihr könnt dieselben Memes lustig finden, dieselbe Musik hören, über dieselbe Lehrperson genervt sein oder gemeinsam vor einer Prüfung zittern.

Und vielleicht stellst du fest:

Der Mensch, den du zuerst „komisch“ gefunden hast, ist eigentlich einfach ein Mensch, der die Welt ein bisschen anders erlebt als du selbst.

Das muss kein Problem sein.

Es wird sogar eine Bereicherung sein.


Webtipp von netz-familie.ch

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