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            <title>
									Eltern/Pflegeeltern - Community &amp; Forum für Eltern, Jugendliche &amp; Schüler | netz-familie.ch				            </title>
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            <description>Werde Teil der netz-familie.ch Community: Diskutiere, teile Erfahrungen und finde Unterstützung für Schule, Familie, Alltag und Jugendthemen.</description>
            <language>de</language>
            <lastBuildDate>Thu, 21 May 2026 14:54:04 +0000</lastBuildDate>
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                        <title>Wenn sich deine Eltern scheiden lassen: Unterstützung und Tipps</title>
                        <link>https://netz-familie.ch/netzfamilie-community/eltern-pflegeeltern/wenn-sich-deine-eltern-scheiden-lassen-unterstuetzung-und-tipps/</link>
                        <pubDate>Thu, 12 Feb 2026 10:17:44 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[Eine Scheidung verändert vieles. Plötzlich wirken Alltagsroutinen anders, Gespräche werden leiser – oder lauter – und manches, das früher selbstverständlich war, fällt weg. Vielleicht bist d...]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p data-start="332" data-end="625">Eine Scheidung verändert vieles. Plötzlich wirken Alltagsroutinen anders, Gespräche werden leiser – oder lauter – und manches, das früher selbstverständlich war, fällt weg. Vielleicht bist du traurig, wütend oder verunsichert. Vielleicht fühlst du dich erleichtert, weil Streit weniger wird.</p>
<p data-start="627" data-end="742">Egal, wie du dich fühlst: <strong data-start="653" data-end="678">Du bist nicht schuld.</strong> Deine Gefühle sind normal. Und du musst da nicht alleine durch.</p>
<hr data-start="744" data-end="747" />
<h2 data-start="749" data-end="806">Wie sich eine Scheidung auf Jugendliche auswirken kann</h2>
<p data-start="808" data-end="871">Jede Trennung wirkt unterschiedlich. Manche Jugendliche fühlen:</p>
<ul data-start="873" data-end="1088">
<li data-start="873" data-end="913">
<p data-start="875" data-end="913">Wut auf einen oder beide Elternteile</p>
</li>
<li data-start="914" data-end="949">
<p data-start="916" data-end="949">Traurigkeit oder Verlustgefühle</p>
</li>
<li data-start="950" data-end="977">
<p data-start="952" data-end="977">Angst vor Veränderungen</p>
</li>
<li data-start="978" data-end="1039">
<p data-start="980" data-end="1039">Loyalitätskonflikte („Auf wessen Seite soll ich stehen?“)</p>
</li>
<li data-start="1040" data-end="1088">
<p data-start="1042" data-end="1088">Erleichterung, wenn die Konflikte nachlassen</p>
</li>
</ul>
<p data-start="1090" data-end="1245">Manche ziehen sich zurück, andere werden gereizt oder unkonzentriert. Es gibt kein „richtiges“ Verhalten – aber wichtig für dich ist, deine Gefühle ernst zu nehmen.</p>
<hr data-start="1247" data-end="1250" />
<h2 data-start="1252" data-end="1281">Zwischen den Eltern stehen</h2>
<p data-start="1283" data-end="1389">Ein häufiges Problem ist, dass Jugendliche zwischen den Fronten geraten. Vielleicht hörst du Aussagen wie:</p>
<ul data-start="1391" data-end="1503">
<li data-start="1391" data-end="1427">
<p data-start="1393" data-end="1427">„Dein Vater zahlt wieder nicht.“</p>
</li>
<li data-start="1428" data-end="1458">
<p data-start="1430" data-end="1458">„Deine Mutter übertreibt.“</p>
</li>
<li data-start="1459" data-end="1503">
<p data-start="1461" data-end="1503">„Du bist ja sowieso lieber bei ihm/ihr.“</p>
</li>
</ul>
<p data-start="1505" data-end="1696">Du darfst dich weigern, Partei zu ergreifen. Ein einfacher Satz wie <strong data-start="1573" data-end="1615">„Ich möchte da nicht dazwischenstehen“</strong> kann helfen. Deine Eltern tragen die Verantwortung für ihre Beziehung, nicht du.</p>
<hr data-start="1698" data-end="1701" />
<h2 data-start="1703" data-end="1729">Veränderungen im Alltag</h2>
<p data-start="1731" data-end="1768">Nach einer Scheidung ändern sich oft:</p>
<ul data-start="1770" data-end="1907">
<li data-start="1770" data-end="1795">
<p data-start="1772" data-end="1795">Wohnort oder Haushalt</p>
</li>
<li data-start="1796" data-end="1818">
<p data-start="1798" data-end="1818">Regeln und Abläufe</p>
</li>
<li data-start="1819" data-end="1841">
<p data-start="1821" data-end="1841">Freizeitgestaltung</p>
</li>
<li data-start="1842" data-end="1861">
<p data-start="1844" data-end="1861">Umgang mit Geld</p>
</li>
<li data-start="1862" data-end="1907">
<p data-start="1864" data-end="1907">Neue Partnerinnen oder Partner eines Elternteils</p>
</li>
</ul>
<p data-start="1909" data-end="2067">Das kann verunsichern. Klare Strukturen, feste Rituale, Rückzugsorte und offene Gespräche über deine Bedürfnisse können helfen, den Alltag stabiler zu machen.</p>
<hr data-start="2069" data-end="2072" />
<h2 data-start="2074" data-end="2118">Gefühle zulassen und über Sorgen sprechen</h2>
<p data-start="2120" data-end="2277">Viele Jugendliche behalten ihre Sorgen für sich, um ihre Eltern nicht zusätzlich zu belasten. Doch deine Gefühle sind wichtig. Sprich darüber, egal ob mit:</p>
<ul data-start="2279" data-end="2391">
<li data-start="2279" data-end="2308">
<p data-start="2281" data-end="2308">Freundinnen oder Freunden</p>
</li>
<li data-start="2309" data-end="2330">
<p data-start="2311" data-end="2330">Schulsozialarbeit</p>
</li>
<li data-start="2331" data-end="2351">
<p data-start="2333" data-end="2351">Beratungsstellen</p>
</li>
<li data-start="2352" data-end="2391">
<p data-start="2354" data-end="2391">Tagebuch oder kreativen Aktivitäten</p>
</li>
</ul>
<p data-start="2393" data-end="2506">Selbst einfache Sätze wie <strong data-start="2419" data-end="2453">„Mir geht es gerade nicht gut“</strong> sind ein erster Schritt, um Belastung zu reduzieren.</p>
<hr data-start="2508" data-end="2511" />
<h2 data-start="2513" data-end="2554">Wann professionelle Hilfe sinnvoll ist</h2>
<p data-start="2556" data-end="2725">Wenn du merkst, dass du dauerhaft traurig, wütend oder ängstlich bist, dich zurückziehst, schlecht schläfst oder Schuldgefühle hast, kann externe Unterstützung helfen.</p>
<p data-start="2727" data-end="2912">Auf netz-familie.ch findest du eine Übersicht hilfreicher Anlaufstellen in der Schweiz:<br data-start="2814" data-end="2817" />&#x1f449; <a class="decorated-link" href="https://netz-familie.ch/notfalladressen-schweiz/" target="_blank" rel="noopener" data-start="2820" data-end="2910">Notfall- und Beratungsadressen Schweiz<span class="ms-0.5 inline-block align-middle leading-none" aria-hidden="true"></span></a></p>
<p data-start="2914" data-end="2940">Dazu gehören zum Beispiel:</p>
<ul data-start="2942" data-end="3082">
<li data-start="2942" data-end="3022">
<p data-start="2944" data-end="3022"><strong data-start="2944" data-end="2967">147 – Pro Juventute</strong> (Telefon, Chat, WhatsApp für Kinder und Jugendliche)</p>
</li>
<li data-start="3023" data-end="3057">
<p data-start="3025" data-end="3057"><strong data-start="3025" data-end="3055">143 – Die Dargebotene Hand</strong></p>
</li>
<li data-start="3058" data-end="3082">
<p data-start="3060" data-end="3082">Akute Notfallnummern</p>
</li>
</ul>
<p data-start="3084" data-end="3203">Die Beratung ist vertraulich und oft anonym – du musst niemandem alles erklären, nur dass es dir gerade nicht gut geht.</p>
<hr data-start="3205" data-end="3208" />
<h2 data-start="3210" data-end="3245">Neue Partner im Leben der Eltern</h2>
<p data-start="3247" data-end="3475">Neue Beziehungen können Unsicherheit auslösen. Vielleicht hast du Angst, ersetzt zu werden, oder bist skeptisch. Du musst niemanden sofort mögen. Beziehung braucht Zeit. Wichtig ist: Deine Gefühle sollen ernst genommen werden.</p>
<p data-start="3477" data-end="3495">Du darfst sagen:</p>
<ul data-start="3497" data-end="3592">
<li data-start="3497" data-end="3520">
<p data-start="3499" data-end="3520">„Ich brauche Zeit.“</p>
</li>
<li data-start="3521" data-end="3554">
<p data-start="3523" data-end="3554">„Mir ist das gerade zu viel.“</p>
</li>
<li data-start="3555" data-end="3592">
<p data-start="3557" data-end="3592">„Bitte meine Grenzen respektieren.“</p>
</li>
</ul>
<hr data-start="3594" data-end="3597" />
<h2 data-start="3599" data-end="3622">Du bist nicht allein</h2>
<p data-start="3624" data-end="3860">Viele Jugendliche erleben ähnliche Gefühle bei einer Scheidung. Es ist normal, ambivalente Emotionen zu haben: traurig, wütend, erleichtert oder verwirrt. Du darfst beide Eltern lieben und gleichzeitig Wut oder Enttäuschung empfinden.</p>
<p data-start="3862" data-end="4077">Auf netz-familie.ch findest du weitere Orientierung und hilfreiche Inhalte:<br data-start="3937" data-end="3940" />&#x1f449; <a class="decorated-link" href="https://netz-familie.ch/category/blogs/ratgeber/" target="_blank" rel="noopener" data-start="3943" data-end="4017">Mehr Inhalte &amp; Ratgeber</a><br data-start="4017" data-end="4020" />&#x1f449; <a href="https://netz-familie.ch/foren/online-beratung/" target="_blank" rel="noopener">Onlineberatung</a></p>
<hr data-start="4079" data-end="4082" />
<h2 data-start="4084" data-end="4113">Das Wichtigste zum Schluss</h2>
<p data-start="4115" data-end="4191">Eine Scheidung ist ein Einschnitt, aber sie definiert nicht deine Zukunft.</p>
<ul data-start="4193" data-end="4352">
<li data-start="4193" data-end="4258">
<p data-start="4195" data-end="4258">Du bist nicht verantwortlich für die Konflikte deiner Eltern.</p>
</li>
<li data-start="4259" data-end="4304">
<p data-start="4261" data-end="4304">Deine Gefühle sind normal und berechtigt.</p>
</li>
<li data-start="4305" data-end="4352">
<p data-start="4307" data-end="4352">Du darfst Hilfe und Unterstützung annehmen.</p>
</li>
</ul>
<p data-start="4354" data-end="4508">Wenn du gerade überfordert bist, nutze die Angebote auf:<br data-start="4410" data-end="4413" />&#x1f449; <a class="decorated-link" href="https://netz-familie.ch/notfalladressen-schweiz/" target="_blank" rel="noopener" data-start="4416" data-end="4506">Notfall- und Beratungsadressen Schweiz<span class="ms-0.5 inline-block align-middle leading-none" aria-hidden="true"></span></a></p>
<p data-start="4510" data-end="4602">Hilfe zu suchen ist ein Zeichen von Stärke – und genau diese Stärke steckt bereits in dir.</p>
<p data-start="4510" data-end="4602"> </p>
<p data-start="4510" data-end="4602">Ben<em>K</em></p>]]></content:encoded>
						                            <category domain="https://netz-familie.ch/netzfamilie-community/eltern-pflegeeltern/">Eltern/Pflegeeltern</category>                        <dc:creator>Ben</dc:creator>
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                        <title>Pflegeeltern / Pflegekind</title>
                        <link>https://netz-familie.ch/netzfamilie-community/eltern-pflegeeltern/pflegeeltern-pflegekind/</link>
                        <pubDate>Mon, 03 Jun 2024 09:04:36 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[Pflegeeltern sein ist eine vielfältige Aufgabe, die viel Kompetenz von Seiten der „neuen“ Eltern abverlangt. Unter Aufsicht zu stehen in der Zeit des Pflegeverhältnisses von Seiten einer Beh...]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Pflegeeltern sein ist eine vielfältige Aufgabe, die viel Kompetenz von Seiten der „neuen“ Eltern abverlangt. Unter Aufsicht zu stehen in der Zeit des Pflegeverhältnisses von Seiten einer Behörde, kann seitens der Betroffenen sehr unterschiedlich erlebt werden. Wird die Aufsichtsbehörde mit ihren regelmäßigen Besuchen und Absprachen als hilfreich und unterstützend wahrgenommen, wird dies sicherlich für alle Beteiligten, insbesondere auch für die Pflegekinder, sehr bereichernd sein. Wird jedoch die Begleitung der zuständigen Behörde als Kontrolle des Elternseins wahrgenommen, wird der Erziehungsalltag zum Alltagsstress und belastet dann zusehends auch die Beziehung der Pflegeeltern zu ihrem Pflegekind.</p>
<p><br />Aus der Sicht des Pflegekindes ist der neue Pflegeplatz ein Hoffnungsträger für ein neues Daheim in einer wohlwollenden Umgebung. Dieser Anspruch ist von Anfang an eine Prämisse, der es für alle Beteiligten zu folgen gilt. Doch tatsächlich ist es meist für Pflegekinder nicht immer einfach den guten Draht zu allen Beteiligten zu finden. Beispielsweise ist der Konkurrenzgedanke zu leiblichen Kindern in der Familie und der Anspruch auf eine gerechte Erziehung meist ein Hindernis, die Beziehung untereinander entspannt anzugehen. Den Pflegeeltern wird somit neben einem guten Geschick in Sachen Erziehung auch viel Selbstreflexion abverlangt.</p>
<p><br />Die Aufgaben der Pflegeeltern im persönlichen, familiären Bereich und im Management mit den zuständigen Behörden haben sich gegenüber früher doch stark modernisiert und auch professionalisiert. Ein Umstand, der den Austausch heute aller Beteiligten untereinander wesentlich leichter macht.</p>
<p><br />Vorurteile gegenüber Pflegeeltern und Pflegekinder sind in der heutigen Gesellschaft viel weniger spürbar, haben sich doch diversifizierte Familienmodelle wie Patchwork-Familien etc. etabliert. Es lässt vermuten, dass es auch für die Pflegekinder selber leichter geworden ist, ihr Lebensmodell gleichberechtigter zu leben.</p>
<p><br /><em>Gelungene Erziehung beruht auf einem vertrauensgebenden familiären Umfeld, das das Kind in seiner Individualität annimmt und seine Begabungen zu fördern weiß. Ein Grundsatz, der uns Eltern alle angeht.</em></p>]]></content:encoded>
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