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            <title>
									ADS-/ADHS-Kinder - Community &amp; Forum für Eltern, Jugendliche &amp; Schüler | netz-familie.ch				            </title>
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            <description>Werde Teil der netz-familie.ch Community: Diskutiere, teile Erfahrungen und finde Unterstützung für Schule, Familie, Alltag und Jugendthemen.</description>
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                        <title>ADS/ADHS bei Kindern: Praktische Alltagstipps für Eltern</title>
                        <link>https://netz-familie.ch/netzfamilie-community/ads-adhs-kinder/ads-adhs-bei-kindern-praktische-alltagstipps-fuer-eltern/</link>
                        <pubDate>Wed, 04 Dec 2024 12:15:08 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[Herzlich willkommen, liebe Eltern
ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung) und ADS (Aufmerksamkeitsdefizitstörung) sind Herausforderungen, denen viele Familien gegenüberstehen....]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><span>Herzlich willkommen, liebe Eltern</span></p>
<p><span>ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung) und ADS (Aufmerksamkeitsdefizitstörung) sind Herausforderungen, denen viele Familien gegenüberstehen. Kinder mit ADS/ADHS sind oft impulsiv, leicht ablenkbar und haben Schwierigkeiten, sich über längere Zeit zu konzentrieren. Das kann den Alltag für Sie und Ihr Kind komplex gestalten. Doch mit den richtigen Strategien und einfühlsamer Unterstützung können Sie Ihrem Kind helfen, seine Stärken zu entfalten und den Alltag erfolgreicher zu bewältigen.</span></p>
<h3><strong>Struktur und Routine schaffen</strong></h3>
<p><span>Kinder mit ADS/ADHS profitieren enorm von klaren und vorhersehbaren Strukturen. Feste Tagesabläufe geben ihnen Halt und Orientierung. Versuchen Sie, regelmäßige Rituale in den Alltag zu integrieren. Dazu gehören feste Essenszeiten, feste Zeiten für Hausaufgaben und Freizeitaktivitäten. Visualisieren Sie den Tagesablauf beispielsweise mit einem Wochenplan oder einer Tafel, auf der alle wichtigen Tätigkeiten notiert sind. Dies hilft Ihrem Kind, sich besser zu orientieren und gibt ein Gefühl von Sicherheit.</span></p>
<h3><strong>Klare, einfache und positive Kommunikation</strong></h3>
<p><span>Kinder mit ADS/ADHS reagieren besonders gut auf positive und klare Kommunikation. Formulieren Sie Ihre Anweisungen einfach und präzise. Statt "Geh und mach deine Hausaufgaben" können Sie sagen: "Bitte setze dich jetzt an deinen Schreibtisch und fange mit den Matheaufgaben an." Loben Sie Ihr Kind für jede kleinen Fortschritte und Erfolge. Betonen Sie positives Verhalten und vermeiden Sie es, ständig Kritik zu üben. Eine liebevolle und unterstützende Kommunikation stärkt das Selbstwertgefühl Ihres Kindes und motiviert es, sich weiter zu bemühen.</span></p>
<h3><strong>Pausen und Bewegungsmöglichkeiten einbauen</strong></h3>
<p><span>Kinder mit ADS/ADHS haben oft einen hohen Bewegungsdrang. Gestatten Sie Ihrem Kind regelmäßige Pausen während konzentrierter Tätigkeiten. Kurze Bewegungspausen können helfen, überschüssige Energie abzubauen und die Konzentration danach wieder zu steigern. Aktivitäten wie Trampolinspringen, Seilspringen oder einfach ein Spaziergang an der frischen Luft können wahre Wunder wirken.</span></p>
<h3><strong>Arbeitsumgebung optimieren</strong></h3>
<p><span>Eine ruhige und ablenkungsfreie Umgebung ist für Kinder mit ADS/ADHS besonders wichtig. Sorgen Sie dafür, dass der Arbeitsplatz Ihres Kindes gut strukturiert und frei von Störquellen ist. Schaffen Sie eine angenehme Lernatmosphäre mit ausreichend Licht und einem bequemen Stuhl. Planen Sie regelmäßige Aufräumzeiten ein, um Unordnung zu vermeiden und den Fokus Ihres Kindes auf das Wesentliche zu lenken.</span></p>
<h3><strong>Realistische Ziele setzen</strong></h3>
<p><span>Kinder mit ADS/ADHS können sich leicht überwältigt fühlen. Setzen Sie daher kleine, realistische Ziele, die Ihr Kind erreichen kann. Anstatt zu erwarten, dass alle Hausaufgaben in einer Sitzung erledigt werden, teilen Sie die Aufgaben in kleinere, überschaubare Teile auf. Belohnen Sie Ihr Kind für jedes Erreichen eines Teilziels, um die Motivation aufrechtzuerhalten.</span></p>
<h3><strong>Selbstregulierungstechniken fördern</strong></h3>
<p><span>Bringen Sie Ihrem Kind Methoden bei, wie es sich selbst besser regulieren kann. Atemübungen, Achtsamkeitstechniken oder einfache Entspannungsübungen können helfen, innere Unruhe abzubauen und die Konzentration zu steigern. Führen Sie diese Übungen gemeinsam durch und integrieren Sie diese spielerisch in den Alltag.</span></p>
<h3><strong>Zusammenarbeit mit der Schule</strong></h3>
<p><span>Ein enger Kontakt zur Schule ist entscheidend. Informieren Sie Lehrer und Betreuer über die besondere Situation Ihres Kindes und besprechen Sie gemeinsam Unterstützungsmaßnahmen. Eine enge Kooperation und regelmäßiger Austausch helfen dabei, die schulische Förderung optimal auf die Bedürfnisse Ihres Kindes abzustimmen. Auch hier gilt: klare Kommunikation und positive Verstärkung.</span></p>
<h3><strong>Selbstfürsorge als Eltern</strong></h3>
<p><span>Vergessen Sie bei all der Fürsorge für Ihr Kind nicht sich selbst. Die Begleitung eines Kindes mit ADS/ADHS kann anstrengend sein und viel Geduld erfordern. Sorgen Sie daher auch gut für Ihr eigenes Wohlbefinden. Nehmen Sie sich bewusst Auszeiten und suchen Sie Unterstützung, beispielsweise in einer Selbsthilfegruppe oder durch Beratungsangebote. Nur wenn Sie selbst gut auf sich achten, können Sie auch Ihrem Kind die notwendige Unterstützung bieten.</span></p>
<h3><strong>Nutzen Sie Ressourcen und Experten</strong></h3>
<p><span>Nutzen Sie die Vielzahl an verfügbaren Ressourcen: Bücher, Internetportale, Fachartikel und Videos bieten wertvolle Informationen und Tipps. Bei Bedarf können auch Fachleute wie Kinderärzte, Psychologen oder Ergotherapeuten hinzugezogen werden, die Ihnen mit praktischen Ratschlägen und Therapien zur Seite stehen.</span></p>
<h3><strong>Fazit</strong></h3>
<p><span>Mit Liebe, Geduld und den richtigen Strategien können Sie Ihrem Kind mit ADS/ADHS helfen, den Alltag besser zu bewältigen. Strukturen schaffen, positive Verstärkung, Pausen, eine ablenkungsfreie Umgebung, realistische Ziele und Techniken zur Selbstregulierung sind Schlüsselelemente für einen erfolgreichen Umgang mit dieser Störung. Und denken Sie daran, dass Sie nicht allein sind – es gibt viele Eltern, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben und Ihnen weiterhelfen können.</span></p>
<p><span>Wir von netz-familie.ch wünschen Ihnen und Ihrer Familie viel Kraft und Erfolg auf diesem Weg. Bleiben Sie dran und vergessen Sie nicht: Gutes Gelingen basiert auf einer starken Gemeinschaft. <strong><a href="https://netz-familie.ch/foren/elternforum/" target="_blank" rel="noopener">Teilen Sie Ihre Erfahrungen in unserem Elternforum</a></strong> und profitieren Sie von den Tipps anderer Eltern. Gemeinsam schaffen wir das!</span></p>
<p><span>Herzliche Grüße,</span></p>
<p><span>Ben<em>K</em> vom Team netz-familie.ch</span></p>
<p> </p>]]></content:encoded>
						                            <category domain="https://netz-familie.ch/netzfamilie-community/ads-adhs-kinder/">ADS-/ADHS-Kinder</category>                        <dc:creator>Ben</dc:creator>
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				                    <item>
                        <title>ADHS bei Kindern</title>
                        <link>https://netz-familie.ch/netzfamilie-community/ads-adhs-kinder/adhs-bei-kinder/</link>
                        <pubDate>Tue, 11 Jun 2024 07:42:32 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[ADHS ist eine Aufmerksamkeitsdefizit- /Hyperaktivitätsstörung, die Betroffene und ihre Angehörige stark belasten kann. 
Die Entstehungsgeschichte von ADHS ist vielfältig und schließt komple...]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><span>ADHS ist eine Aufmerksamkeitsdefizit- /Hyperaktivitätsstörung, die Betroffene und ihre Angehörige stark belasten kann. </span></p>
<p>Die Entstehungsgeschichte von ADHS ist vielfältig und schließt komplexe genetische und psychosoziale Ursachen mit ein. </p>
<p>Beispiele für symptomatische Erscheinungsformen sind:</p>
<ul>
<li>kann sich nur schwer auf etwas konzentrieren, ist folglich auch leicht ablenkbar</li>
<li>Aufgaben werden eher langsam zu Ende gebracht</li>
<li>Schuldgefühle können gehäuft auftreten</li>
<li>Ängstlichkeit tritt vermehrt auf</li>
<li>vergisst wegen der Unkonzentriertheit Sachen zu erledigen, Sachen mitzunehmen</li>
<li>impulsive Verhaltensweisen </li>
<li>Tendenz Konflikten auszuweichen</li>
</ul>
<p> </p>
<p>Es ist von Bedeutung die Entstehungsgeschichte des ADHS bei seinem Kind zu kennen, um zu verstehen, dass das betroffene Kind nicht böswillig auffällige Verhaltensweisen zeigt.</p>
<p>Eine große Hilfe kann die multimodale Therapie sein, wo verschiedene hilfreiche Behandlungsansätze miteinander kombiniert werden:</p>
<ul>
<li>der wichtigste Ansatzpunkt ist sicherlich die Erkenntnis, dass mein Kind ADHS-Verhaltensweisen aufweist und diese auch behandelbar sind. Hier kann ein Aufklärungs- und Beratungsgespräch durch eine Fachperson schon viel bewirken.</li>
<li>ein pädagogisches/psychologisches Sensibilisierungs-/Verhaltenstraining für Eltern und Lehrern im Umgang mit betroffenen Kindern stellt ein weiterer wichtiger Schritt dar</li>
<li>eine Verhaltenstherapie durch eine Fachperson kann dem betroffen Kind helfen, Einsichten und Strategien für die Alltagsbewältigung zu erlangen</li>
<li>ob eine begleitende medikamentöse Unterstützung sinnvoll ist, muss stets von einer Fachperson abgeklärt werden</li>
</ul>
<p> </p>
<p>Wichtig ist einfach, dass Eltern Hilfsangebote von ADHS-Beratungsstellen aktiv nutzen, um ihrem Kind optimale Fördermöglichkeiten bieten zu können.</p>
<p><em>Der wichtigste Helfer im Familiensystem bleiben jedoch die Eltern, die mit ihrer dafür nötigen Geduld und Verständnis ihrem Kind Wegweiser und Haltepunkt während der ganzen Entwicklungsphase sind.</em></p>]]></content:encoded>
						                            <category domain="https://netz-familie.ch/netzfamilie-community/ads-adhs-kinder/">ADS-/ADHS-Kinder</category>                        <dc:creator>Ben</dc:creator>
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